Denkmale in Keitum

Takerwai 1, 2, 3, 4, 5, 6-8

Uthländische Häuser; 18.-19. Jh.; homogene, auf das Ende des 18. Jhs. zurückgehende Baugruppe traditioneller Wohn- und Wirtschaftsgebäude in aufgelockerter ortstypischer Anordnung, schlichte eingeschossige Sichtbacksteinbauten mit reetgedeckten Halbwalmdächern und Backengiebeln über den Mittel- bzw. Fronteingängen, Nr. 3 mit historischem Steinwall, Nr. 4 verputzt, Nr. 6-8 mit jüngerem Wirtschaftsteil von 1892 mit Drempeldach

geschichtlich, städtebaulich, Kulturlandschaft prägend

Uthländische Häuser Takerwai 1, 2, 3 (mit Friesenwall), 4, 5, 6-8, Scheune (Takerwai 6-8)

Alter Kirchenweg 4, 24 (Friesenhäuser) , 30 Wohnhaus

Am Kliff 1 Wohnhaus; 19. Jh.; eingeschossiger Putzbau mit reetgedecktem Walmdach und Backengiebel, rückwärtig Wirtschaftsflügel

Am Kliff 4 Friesenhaus

Am Kliff 13 Altfriesisches Haus

Am Kiff 17 Uthländisches Haus; 1786; eingeschossiger Backsteinbau mit reetgedeckten Halbwalmdächern „in-die-7“ gebaut, geschlämmte Fassaden, östlicher Flügel mit Backengiebel über dem Eingang

Am Kliff 19 Altfriesisches Haus

Am Tipkenhoog 9 Wohnhaus; 1936, Architekt Otto Heilmann; eingeschossiger Putzbau mit Backengiebel und reetgedecktem Halbwalmdach, formal angepasste Erweiterung von 1964

Bahnhofstraße 2 Alte Dorfschule

Bahnhofstraße 3 Friesenhaus

Bahnhofstraße 17 Kapitänshaus

Bahnhofstraße 37 Bahnhof Keitum Bahnhof Keitum; 1927, Architekt Friedrich Georg Arnold; großes Empfangsgebäude im Heimatschutzstil mit expressionistischen Elementen, zweigeschossiger Giebelbau aus Backstein unter Halbwalmdach, Bahnhofswirtschaft mit „Sommerhalle“ und Güterschuppen als eingeschossige Seitenflügel

C.-P.-Hansen-Allee 11 Turnhalle

Frachtenstegelk 2 Kate Eine Kate ist ein einzelnes Wohnhaus in oder abseits einer dörflichen Gemeinschaft. Sie wird auch als Kotten bezeichnet. Das Wort stammt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet “Hütte” oder “kleines, niedriges Haus”. Der Ursprung der Katen liegt im Spätmittelalter (1250 bis 1500) und in der frühen Neuzeit.

Gaat 9 und 11 Friesenhaus

Gurtstig 9

Uthländisches Haus; 1772 (i), 2. Hälfte 19. Jh.; eingeschossiger Putzbau mit Backengiebel und reetgedeckten Halbwalmdächern, „in-die-5“-gebaut, seitlich versetzter Anbau wohl 2. Hälfte 19. Jh.; rückwärtig kleines Gartenhaus, historisches Gartengrundstück

Gurtstig 16 Wohnhaus und Friesenwall

Gurtstig 21 umlaufende Pflasterung (Steinbrücke), Wohnhaus, Steinwall

Gurtstig 32 Gasthof “Zur alten Friesenwirtschaft“ Oma Wilma

Gurtstig 36 Wohnhaus

Gurtstig 50 Uthländisches Haus; 1773; eingeschossiger Backsteinbau auf winkligem „in die-7-gebautem“ Grundriss, mit Backengiebel und reetgedecktem Halbwalmdach

Gurtstig 54 Landschaftliches Haus

Hoyerstig 1 Weberhof (Hoyerstig 1, Am Kliff 2a-e)

Weberhof; auf 18. Jh. zurückgehend; eingeschossiges Uthlandhaus mit Backengiebel, um 1850 künstlerisch gestaltetem Eingang und Reetdächern, nach Norden Stall- und Scheunenflügel; Steinbrücke und Steinwall.

Kairem Ingiwai 1 Uthländisches Haus; 1859; eingeschossiger Putzbau mit Backengiebel und reetgedecktem Halbwalmdach

Keitumer Chaussee 10 Wohn- und Geschäftshaus

Pröstwai 22 Takerhus

Süderstraße 10 Friesenhaus

Takerwai 1 Uthländisches Haus; um 1792; eingeschossiger Backsteinbau über sieben Achsen mit reetgedecktem Halbwalmdach, steiler Spitzgiebel über dem Mitteleingang, im Innern historischer Grundriss und konstruktives Gerüst erhalten

Takerwai 2 Uthländisches Haus; 1783; eingeschossiger Backsteinbau sechs Achsen zur Gartenseite, reetgedecktes Halbwalmdach, Hauptfassade mit steilem Spitzgiebel, Mitteleingang rundbogig mit Heuluke, im Innern historischer Grundriss und konstruktives Gerüst erhalten

Takerwai 3 Uthländisches Haus; 1763; eingeschossiger Backsteinbau mit reetgedecktem Halbwalmdach, traufständig mit acht Achsen, steiler, außermittiger Spitzgiebel, Eingang rundbogig mit Heuluke, ehem. Wirtschaftsteil mit rundbogigem Eingang, Heuluke und Stallfenstern; Friesenwall

Takerwai 4 Uthländisches Haus; 19. Jh.; eingeschossiger weiß verputzter Backsteinbau mit reetgedecktem Halbwalmdach, traufständig mit fünf Achsen, großer Backengiebel über rundbogigem Mitteleingang, seitlicher Rückflügel mit Hartdeckung

Takerwai 5 Uthländisches Haus; um 1780; eingeschossiger Backsteinbau mit reetgedecktem Halbwalmdach, traufständig mit sechs Achsen, steiler, außermittiger Spitzgiebel, Eingang mit Oberlicht.

Takerwai 6-8 Uthländisches Haus; 1792, 1892; eingeschossiger traufständiger Bau über neun Achsen, reetgedecktes Halbwalmdach und breiter Backengiebel; jüngerer giebelständiger Wirtschaftsflügel mit Drempeldach

Twest-Diker 1 Wohnhaus; vor 1878; giebelständiger eingeschossiger Halbwalmdachbau mit Rundgiebelzwerchhaus, Putzfassade und Reetdach

Uwe-Jens-Lornsen-Wai 1 und 7 Friesenhaus

Uwe Jens Lornsen Wai 10 Alte Apotheke; 1846; eingeschossiger Putzbau mit großem Mittelzwerchhaus und Halbwalmdach

Weidemannweg 1 Friesenhaus

Weidemannweg 4 Wohnhaus „Weidemannhaus

Westerhörn 1 a Uthländisches Haus; Ende 18. Jh.; in-die-Fünf gebauter Putzbau mit reetgedecktem Halbwalmdach und Backengiebel

Westerhörn 2 Wohnhaus